Markt und Umgebung

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Die Roland-Statue am Marktplatz wurde 1445 als Sinnbild der Stadtfreiheit als 9 m hohe Sandsteinfigur von Meister Curd errichtet. Die Figur erhielt später einen Baldachin und einen Eisenzaun mit anhaltischen Bären an den Ecken. 1945 beschädigt, wurde der Roland 1980 restauriert.

Die Butterjungfer am Markt ist eine vergoldete Metall-Figur auf einer Säule. Sie ist seit 1403 nachweisbar, die heutige Figur stammt von 1647.

Die Zerbster Wasserjette wurde als Brunnenfigur in Erinnerung an Henriette Schulze, ein Zerbster Original, errichtet.

Die Trinitatiskirche wurde 1683 bis 1696 nach Plänen des Baumeisters Cornelis Ryckwaert für die Lutheraner als kreuzförmiger Zentralbau im Barockstil errichtet. Bei einem Luftangriff am 14. April 1945 wurde sie schwer beschädigt, am 16.April brannte sie samt wertvoller Innenausstattung aus. 1951 bis 1967 erfolgte der Wiederaufbau unter Verzicht auf die Emporen.

Die Nikolaikirche war eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche, die ab 1430 als Stadtkirche erbaut wurde. Sie hatte eine reichhaltige Innenausstattung. Am 16. April 1945 brannte die Kirche bei einem Luftangriff bis auf die Umfassungsmauern aus und ist seither eine Ruine. Der Mittelturm wurde gesprengt, sodass nur noch der Nord- und der Südturm zu sehen sind. Seit 1991 finden Sicherungsarbeiten statt, an welchen u. a. die Deutschen Stiftung Denkmalschutz beteiligt ist. Im Nordturm wurde eine Glockenstube eingerichtet. Dort wurde am 1. September 2007 die erste sanierte Glocke wieder eingebaut. Es folgten bis 2008 zwei weitere sanierte und eine neue Glocke, die durch einen Sponsor finanziert in Lauchhammer hergestellt wurde.

St.-Bartholomäi-Kirche: Der Vorgängerbau, eine romanische Feldsteinbasilika, wurde um 1215 geweiht. Der Umbau zur dreischiffigen Hallenkirche erfolgte im 15. Jahrhundert, unter Nutzung des Feldsteinmaterials der ursprünglichen Kirche. Weitere Um- und Anbauten in den folgenden Jahrhunderten. 1700 Anfügung der Fürstengruft in der Hof- und Stiftskirche. Der freistehende Glockenturm aus Feldsteinen erhielt diese Funktion im 15. Jahrhundert, vorher war der Dicke Turm wohl der Bergfried des Burgbezirks. Im 16. Jahrhundert bekam er einen Renaissance-Aufbau. Kirche und Turm brannten durch Artilleriebeschuss am 18. April 1945 mitsamt der sehr wertvollen Innenausstattung aus.[4] Chor und Querschiff wurden wiederaufgebaut, das Langhaus ist gesicherte Ruine. Der Turm erhielt ein einfaches Zeltdach.

Quelle:
http://de.wikipedia.org



 

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Schloss Zerbst

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