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Sehenswürdigkeiten

Butterjungfer, Roland, Nicolaikirche, die Spuren Luthers, Stadtmauer, Stadthalle und Katharina-Denkmal, Schloss, Schlossfreiheit, der Rosenwinkel und die Kirche St. Bartholomäi sind die Stationen der rund zweistündigen Tour. Wer dann noch Lust hat, kann die Türme der Nikolaikirche besteigen, um einen atemberaubenden Blick in die Ferne zu genießen.

Alles, was Sie über das Angebot unserer schönen Stadt wissen sollten, finden Sie auf der offiziellen Homepage der Stadt Zerbst/Anhalt.
Sie können aber auch gezielt Links einzelner Veranstaltungszentren nutzen.
Eine kleine Auswahl ist hier aufgelistet.
Auf den Internetseiten werden Sie dann zu interessanten Veranstaltungen und Örtlichkeiten weitergeleitet.



Bilder und Erläuterungen zum historischen Zerbst
können Sie unter folgenden Link nachlesen.



Alt-Zerbst

Sehenswürdigkeiten

Aus einem Straßenknotenpunkt entstanden, wurde sie schnell von Kaufleuten und Handwerkern besiedelt. Mit dem Bau des Rathauses um 1380, als Sitz der bürgerlichen Macht, erhielt der Marktplatz seinen geschlossenen Charakter. Seinen Charakter als Mittelpunkt der städtischen Siedlung unterstreicht auch, die Aufstellung der Symbole städtischer Macht – Roland im Jahr 1385 und der Butterjungfer im Jahr 1403. Der oft wiedergegebenen Sage nach wird diese Figur mit dem Recht auf Verkauf von Butter, Käse und Eiern auf dem Zerbster Markt in Verbindung gebracht. Für die Verlagerung des Verkaufs vom außerstädtischen sogenannten Butterdamm ins Stadtinnere musste sie für jeden Schritt einen Goldtaler zahlen. [Abbildung]
Das Francisceum ist eine unter verschiedenen Namen seit dem 16. Jahrhundert in Zerbst/Anhalt betriebene höhere Lehranstalt. Von 1582 bis 1798 war es ein Gymnasium Illustre (Anhaltische Landesuniversität mit Lateinschule). Heute ist die Schule ein staatliches Gymnasium. Das Museum von Zerbst ist hier ebenfalls beheimatet. [Abbildung]
Der Zerbster Roland in Zerbst/Anhalt ist eine erstmals 1385 erwähnte Rolandsfigur. [Abbildung]
Katharina II.

Welche die Nachwelt die Große nennen sollte, wurde am 2. Mai 1729 als Sophie Auguste Friederike Prinzessin von Anhalt-Zerbst geboren.

Ihr Vater Fürst Christian August aus dem Hause Anhalt-Zerbst erhielt seine eigene Herrschaft erst nach dem Tod seines Vetters 1742. Das Fürstentum Anhalt-Zerbst war im 18. Jahrhundert eines der kleinsten, ärmsten und unbedeutendsten Fürstentümer.
In Preußen nannte man Sophies Vater den Fürsten von "Zipfel-Zerbst"
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Die St.-Barthalomäi-Kirche in Zerbst ist eine Hof- und Stiftskirche. Das Pfarramt St. Barthalomäi hat ca. 1100 Gemeindemitglieder. Ursprünglich war die Sehenswürdigkeit ein Bau im romanischen Stil und entstand um 1150 herum.Der „Dicke Turm“ von Zerbst ist der seit 1432 freistehende Glockenturm der Kirche St. Barthalomäi. Wahrscheinlich wurde die Sehenswürdigkeit um 1200 als Wehr- und Wohnturm errichtet und war Teil einer slawischen Wallburganlage. Das barocke Dach, dass den sehenswerten Turm zierte, wurde 1945 bei Luftangriffen zerstört und dann durch ein Zeltdach ersetzt. [Abbildung]
Die neue Steinmauer umgab die heutige historische Innenstadt und besaß fünf Tore, die in die Stadt führten. Eines dieser Stadttore ist das im Nordosten gelegene Heidetor. Sein Name geht auf den früheren Lehensbesitz der Herren von Lindau zurück. Das Heidetor war so ausgerichtet, dass es zu diesem Besitz hinführte [Abbildung]
Das Zerbster Schloss, das bis zur Zerstörung 1945 zu den bedeutendsten Barockbauten Mitteldeutschlands zählte, ist noch immer ein wichtiges bauliches Zeugnis der Stadt und des Landes. Der imposante, in Teilen erhaltene Ostflügel lässt erahnen, um welch ein kostbares Bauwerk es sich einst handelte. [Abbildung]
Seit 1196 ist im Schloßgarten eine Wasserburg nachweisbar. Das Gebiet der Schloßfreiheit war die Vorburg.
Der gesamte Bereich war schon im Mittelalter bebaut.
Die Bartholomäikirche, Erstnennung 1215, diente als Hofkirche. Einige der Gebäude auf der Schloßfreiheit waren von Hofbeamten bewohnt, andere der Kirche zugeordnet.
Der "Dicke Turm" diente ursprünglich als Sicherungsturm der aus Aken kommenden und zum Marktplatz führenden Straße.
Mit der Errichtung der Stadtmauer ab dem 13. Jahrhundert entstanden auch die Wächtergänge. Der unmittelbare Bereich der Stadtmauer durfte nicht bebaut werden. Im Verteidigungsfall mussten die Türme und Wehrgänge schnell zugänglich sein.
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In Nähe des Zerbster Marktes befinden sich unmittelbar nebeneinander zwei bedeutende Kirchengebäude: Die mittelalterliche Kirche St. Nicolai ist das größte Kirchengebäude in ganz Anhalt. Die Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und ist heute eine Ruine. Ihr gegenüber steht die St.-Trinitatis-Kirche aus dem 17. Jahrhundert, die Fürst Carl Wilhelm von Anhalt-Zerbst für die lutherische Gemeinde bauen ließ, um den Streit zwischen Reformierten und Lutheranern zu schlichten. [Abbildung]
Die Zerbster Stadtmauer ist eine Stadtbefestigung, die mit einer 4,2 km langen Mauer, Toren und Türmen die Altstadt von Zerbst umschließt. [Abbildung]
Die Kirche Sankt Nikolai (auch Sankt Nicolai) war eine evangelische Kirche in Zerbst. Die größte Kirche Anhalts wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und ist seither eine Ruine. [Abbildung]

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